VR Bank unterstützt Sonderausstellung „Anton Feckter aus Paffrath“ im Schulmuseum Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach, 04.11.2015

Am Donnerstag, 22. Oktober 2015 haben Bürgermeister Lutz Urbach, Dr. Peter Joerißen, Vorsitzender des Fördervereins des Schulmuseums Bergisch Gladbach und Michael Reuther, Geschäftsstellenleiter der VR Bank eG Bergisch Gladbach, gemeinsam mit Vertretern des Stadtarchivs Bergisch Gladbach sowie zahlreichen Paffrather Bürgerinnen und Bürgern eine neue Sonderausstellung im Schulmuseum Bergisch Gladbach eröffnet. Die Ausstellung „Anton Feckter aus Paffrath – 55 Jahre Lehrer im preußischen Rheinland“, die vom 23.10.2015 bis 30.10.2016 zu sehen ist, erinnert mit zahlreichen historischen Dokumenten an ein in der Schulgeschichte des Rheinlandes einmalig langes Lehrerleben. Die VR Bank unterstützt das Projekt finanziell.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Lehrer Anton Feckter, der 1800 als Sohn eines Küsters geboren mit gerade mal 18 Jahren von der Gemeinde eingestellt worden war. Zuvor hatte er als Präparand in Vilkerath erste Erfahrungen in Unterricht gesammelt und sich in nur sechs Wochen an der Lehrerfortbildungsanstalt in Düsseldorf auf seine Arbeit an der Paffrather Schule vorbereitet. Feckter standen damals lediglich 24 Quadratmeter zur Verfügung um 60 bis 100 Schüler zu unterrichten. All das wäre heutzutage unvorstellbar. Sein Engagement als Lehrer zeigte sich vor allem auch dadurch, dass der auch nach seiner Pension noch weiter in seinem Beruf tätig war. Stolze 55 Jahre übte er diesen aus.

Damit die Ausstellung realisiert werden konnte, unterstützte die VR Bank die Arbeit des Fördervereins des Schulmuseums mit 1.500 Euro. Durch die Spende konnte unter anderem die Gestaltung der Ausstellung, Werbematerialien und der Begleitband umgesetzt werden. Michael Reuther: „Als Dr. Joerißen uns ansprach, war schnell klar, dass wir das Projekt fördern möchten. Denn wir als VR Bank sind froh, wenn wir als Sponsor mit Menschen aus der Region zusammenarbeiten können, die für ihre Sache "brennen". Das war hier der Fall. Denn das Team des Schulmuseums hat sich große Mühe bei der Organisation gegeben - und wir sind sicher, dass die Ausstellung ein guter Erfolg wird.“