Vorstände der VR Bank eG Bergisch Gladbach präsentieren positive Jahresbilanz

Bergisch Gladbach, 18.02.2014

Die beiden Vorstände Lothar Uedelhoven (links) und Thomas Büscher präsentierten stolze Zahlen, wie z.B. das 30.000 Mitglied.

„30.000 Mitglieder“
Vorstände der VR Bank eG Bergisch Gladbach präsentieren positive Jahresbilanz 2013 / Bilanzsumme steigt auf 1,144 Milliarden Euro / Deutliches Plus bei Einlagen und Krediten / Optimistisch für 2014

Bergisch Gladbach/Overath/Rösrath.
Die VR Bank eG Bergisch Gladbach bleibt trotz des konjunkturell unruhigen Umfeldes weiterhin auf Wachstumskurs. „Wir konnten die guten Ergebnisse der Vorjahre weiter ausbauen und sind sehr gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die VR Bank steht auf einem grundsoliden Fundament“, erklärten die beiden Bankvorstände Lothar Uedelhoven und Thomas Büscher am Dienstag (18. Februar) beim Pressegespräch zum Jahresauftakt.

VR Bank eG Bergisch Gladbach auf stabilem Wachstumskurs

Die Bilanzsumme stieg um 33 Millionen auf jetzt 1,144 Milliarden Euro – ein Plus von 2,94 Prozent. Das Kundengesamtvolumen ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr sogar um 4,92 Prozent auf stolze 2,415 Milliarden Euro angestiegen. Diese Summe spiegelt den Umfang aller Kundengeschäfte wider – also auch die, die über den genossenschaftlichen Finanzverbund getätigt worden sind.

Die Kundeneinlagen sind trotz eines intensiven Wettbewerbs noch einmal um 4,37 Prozent auf jetzt 1,42 Milliarden Euro angestiegen. Bei den Kundenkrediten (plus 5,72 Prozent) verwies der Vorstand auf ein organisches Wachstum. Die Summe kletterte von rund 939 Millionen Euro in 2012 auf jetzt 993 Millionen Euro. Auch beim Wertpapiergeschäft wurde eine solide Zuwachsrate von 4,87 Prozent erreicht. Das bedeutete eine Steigerung um gut 18 Millionen auf jetzt 389 Millionen Euro.

Mitgliedschaft boomt weiter

Für solche Erfolge sind laut Vorstand Thomas Büscher zwei Dinge entscheidend: Zufriedene Mitglieder und Kunden sowie ein engagiertes, qualifiziertes Mitarbeiterteam. Auf beides kann die VR Bank eG Bergisch Gladbach auch in Zukunft bauen. 2.174 neue Mitglieder kamen im Jahr 2013 hinzu. „Aktuell haben wir sogar die Grenze von 30.000 Mitgliedern überschritten. Das zeigt: Unser Geschäftsmodell kommt an. Die Menschen in der Region sehen in uns immer mehr die Bank, bei der Mitbestimmung und Mitgestaltung ebenso selbstverständlich sind wie Nähe und Transparenz“, betonte Thomas Büscher. Die Mitglieder profitieren von vielen Vorteilen. Hierzu zählen unter anderem der genossenschaftliche Anteilsbesitz mit seiner attraktiven, konstant bleibenden Dividende, die Mitspracherechte sowie ein exklusives Mitgliedermehrwertprogramm.

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist mit 249 konstant geblieben. 29 junge Menschen befanden sich per 31. Dezember 2013 in der Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann. Die Ausbildungsquote der VR Bank ist mit zehn Prozent überdurchschnittlich hoch (Durchschnitt aller Genossenschaftsbanken: 8,1 Prozent).

Beachtliche Investitionen in das Filialnetz

„Die Nähe zu unseren Mitgliedern und Kunden und die persönliche Beratung sind nach unserer festen Überzeugung ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft“, so Thomas Büscher. Deshalb bleibe die VR Bank eG Bergisch Gladbach mit ihren 15 Filialen und vier SB-Stellen vor Ort und investiere weiter in eine umfassende Modernisierung der Standorte; so 2013 in Vilkerath und in diesem Jahr in Heiligenhaus (die SB-Filiale zieht in den neuen Netto-Markt um) sowie in Untereschbach. Hohe Qualität, TÜV-zertifizierte, konsequent kundenorientierte und ganzheitliche Beratung vor Ort stehen dabei auch zukünftig im Vordergrund.

Breites Engagement für die Menschen in der Region

Vom wirtschaftlichen Erfolg der Bank profitiert auch die Region. „Mit über 1 Million Euro in den letzten drei Jahren haben wir viele Aktivitäten mit Spenden der VR Bank unterstützt“, so Lothar Uedelhoven. Einige Beispiele: Zusammen mit dem Rheinisch-Bergischen Kreis wurde das Solardachkataster installiert. Mit dem Mitgliederwald leistete die Bank einen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Region. Der 2013 neu eingerichtete Spendenbeirat vergab 40.000 Euro an 38 soziale Einrichtungen und Vereine. Zudem gingen zahlreiche Spenden an Projekte für die Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie an die Bürgerstiftungen in Bergisch Gladbach, Overath und Rösrath. Mit voraussichtlich rund 2,3 Millionen Euro Gewerbesteuer im Jahr 2013 (plus 500.000 Euro) bleibt die VR Bank einer der größten Steuerzahler in den drei Kommunen.

Ausblick: Für 2014 optimistisch

Ein niedriges Zinsumfeld, aufwendige regulatorische Anforderungen und zunehmend härterer Wettbewerb sind die Herausforderungen für 2014. Denen begegnet die Bank, indem sie ihr Geschäft weiterhin passgenau an den Bedürfnissen der Kunden ausrichtet, ein besonderes Augenmerk auf das Kostenmanagement richtet und das genossenschaftliche Profil – Präsenz vor Ort, Mitgliedschaft und regionale Verbundenheit – wahrt. „Die VR Bank gehört den Menschen vor Ort“, so Lothar Uedelhoven. Und: „Für unser Haus lässt sich sagen: Wir sind bestens aufgestellt. Mit einer grundsoliden Eigenkapitalquote nach Solvabilitätsverordnung (SolvV) von 16,96 Prozent können wir die gesetzlichen Anforderungen von acht Prozent mühelos erfüllen“, schaute Lothar Uedelhoven sehr optimistisch nach vorn.