5.000 Euro für höhere Heilungschancen bei Herzpatienten - Mappingsystem für die Kardiologie des EVK

Bergisch Gladbach, 18.12.2013

Ein Herz für das EVK. Die VR Bank unterstützte die Anschaffung des ersten elektrophysiologischen Mappingsystems im Rheinisch-Bergischen Kreis, v.l.: Gerd Steiner (Oberarzt Kardiologie, Sektionsleiter Elektrophysiologie), Cornelia Lübbe-Roggen, Vorsitzende des Fördervereins des EVK), Thomas Büscher (Vorstand der VR Bank) und Prof. Dr. med. Hans-Peter Hermann (Chefarzt Kardiologie) mit dem Schwesternteam der Elektrophysiologie

VR Bank unterstützt Förderverein des EVK bei der Anschaffung des ersten Mappingsystems für die Kardiologie

Bergisch Gladbach.
Die VR Bank eG Bergisch Gladbach hat dem Förderverein des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach eine Spende in Höhe von 5.000 Euro übergeben. Der Betrag wurde für die Anschaffung eines innovativen medizinischen Navigationssystems für die kardiologische Abteilung eingesetzt – ein sogenanntes Mappingsystem.

„Mit dieser Zuwendung möchten wir einen Beitrag zur weiteren Verbesserung der medizinischen Versorgung vor Ort leisten“, so Vorstand Thomas Büscher, der die Spende an Cornelia Lübbe-Roggen (Vorsitzende des Fördervereins des EVK), die Kardiologen Prof. Dr. med. Hans-Peter Hermann (Chefarzt Kardiologie) und Gerd Steiner (Oberarzt Kardiologie, Sektionsleiter Elektrophysiologie) sowie Klinik-Geschäftsführer Dr. Harald Januschewski übergab.

Als in der Region verwurzeltes Unternehmen fühle sich die VR Bank eG Bergisch Gladbach in besonderem Maße den Menschen und Unternehmen im hiesigen Geschäftsgebiet verpflichtet, erläuterte Büscher. Aus diesem Grund setze sich die Genossenschaftsbank bereits seit vielen Jahren für die Förderung von örtlichen Vereinen, Fördervereinen und Institutionen, welche sich im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich engagieren, ein.

Das neu angeschaffte elektrophysiologische Mappingsystem der neuesten Generation dient der punktgenauen Ortung und Behandlung von Herzarrhythmien. Oberarzt Gerd Steiner, der die Sektion Elektrophysiologie im Evangelischen Krankenhaus nun seit zwei Jahren leitet, führt die Eingriffe in der kardiologischen Abteilung bereits erfolgreich durch. „Durch den Einsatz des Mappingsystems haben wir die Therapiemöglichkeiten und die Erfolge bei Patienten, die an komplexen Herzrhythmusstörungen leiden, deutlich steigern können“, freut sich der Spezialist, der sich bei den Spendenüberbringern herzlich bedankte.

Mit Herzkatheterverfahren und Mappingsystem können Herzrhythmusstörungen nun gezielt geortet und durch lokale Behandlung mit Hochfrequenzstrom häufig vollständig behoben werden. „Die Heilungsrate ist sehr hoch, sie liegt bei 80 bis 98 Prozent“, so Steiner. Vorhofflimmern, eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen, sei besonders gut behandelbar. „Durch die große Präzision des Gerätes wird zudem noch die Röntgenstrahlenbelastung sehr gering gehalten.“

Auch Chefarzt Prof. Dr. Hans-Peter Hermann zeigte sich bei der Spendenübergabe erfreut. „Damit können wir im EVK eine wohnortnahe und vollständige Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herzrhythmusstörungen gewährleisten. Sie können sich nun auch in diesem medizinischen Spezialgebiet auf die bereits seit Jahren bewährte Kooperation zwischen den Hausärzten und dem EVK verlassen. Das Engagement der VR Bank ist ein Wegbereiter für diese medizinische Verbesserung.“